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Die Goldene Regel - Das Gesetz der Fülle - K.O. Schmidt

Dieses Thema im Forum "Buchrezensionen" wurde erstellt von Sternschnuppe, 4 August 2019.

  1. Sternschnuppe

    Sternschnuppe Supermoderator Mitarbeiter

    Die Goldene Regel - Das Gesetz der Fülle
    (K.O. Schmidt)


    "Behandle andere so, wie du selbst gerne behandelt werden möchtest."

    ⦁ Armut, Mangel und Not sind nicht gottgewollt, sie sind Menschenwerk und können durch rechtes Denken, Wollen und Wirken in Wohlergehen und Wohlstand umgewandelt werden

    ⦁ Durch Bejahung der Fülle werden sich die äußeren Verhältnisse mit der Zeit angleichen

    ⦁ Arm ist und bleibt einer nur, solange er seine Unfreiheit und Not als gegeben und unvermeidlich hinnimmt

    ⦁ Verwirkliche Erfolg und Reichtum zuerst innerlich, so werden äußerer Wohlstand und Erfolg die Folge sein. Erfolg ist das, was erfolgt, wenn wir richtig denken und handeln

    ⦁ Wie das Blut im Körper, so fließt das Geld im Organismus der Wirtschaft und wächst, während es umläuft, zum Segen aller.
    Recht angewandt, also nicht aufgehäuft und gehortet, sondern zum eigenen Wohl wie zum Wohle der anderen stets willig weitergereicht und in den Dienst des Guten gestellt, bringt es Glück, Segen und Reichtum allen, die es geben, und allen, die es empfangen

    ⦁ Gott ist der Geist des Lebens und der Fülle

    ⦁ Freudiges Geben macht und hält uns frei von der einengenden und angsterzeugenden Haltung des Egoismus. Ichsucht bedeutet Selbstisolierung vom Reichtum des Lebens

    ⦁ Durch das Geben werden wir nicht ärmer, sondern immer reicher

    ⦁ In Wirklichkeit ist die Vitalisierung des Geldes und seiner Wertung durch Hinwendung zum Geist und durch die Verbindung mit praktischer Religiosität im Sinne der Goldenen Regel der Schlüssel zum Wohlergehen, Glück und Frieden für alle

    ⦁ Es gilt zu erkennen, dass jedes Geldstück, jeder Geldschein, jeder Scheck durch rechte Einstellung, durch Bejahung, durch Segnung gewissermaßen positiv imprägniert, dynamisiert, spiritualisiert wird und alsdann seine schlummernde Produktivkraft vollkommener entfaltet

    ⦁ Wir sind nicht eigentlich Besitzer materieller Güter, sondern nur deren Verwalter

    ⦁ Wachstum ist das Merkmal und Gesetz des Lebens

    ⦁ Der Segen des Herrn macht reich ohne Mühe

    ⦁ Das Reichsein in Gott, d.h. das Wissen um das innere Reichsein, aus dem aller äußerer Reichtum erst hervorgeht, ist der Schlüssel zum Gesetz der Fülle

    ⦁ "Trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes, dann wird euch alles andere wie von selbst zufallen." (Matth. 6,33)

    ⦁ Wenn wir uns als Teilhaber des Geistes des Lebens und als Zentrum wachsender Fülle bejahen, werden wir uns als Treffpunkt alles Guten erleben

    ⦁ Bejahen wir unsere Arbeit als Dienst am Nächsten und als sichtbar gemachte Liebe, und geben wir stets freudig unser Bestes, dann bessern sich im gleichen Maße unsere Verhältnisse

    ⦁ Der Reichste ist nicht, wer am meisten besitzt, sondern wer am freudigsten dient und gibt

    ⦁ Menschen glücklich machen zu können, ist der eigentliche Sinn des Reichtums

    ⦁ Die Reichen sind dafür verantwortlich, wenn die Armen hungern, denn Besitz verpflichtet und sollte möglichst sinnvoll und nutzbringend eingesetzt werden

    ⦁ Dem, der freudig gibt, wird nichts mangeln

    ⦁ So wie jeder Organismus durch Zellteilung wächst, so jedes Vermögen durch Teilung

    ⦁ Lebe, um zu geben

    ⦁ So wie wir nicht einatmen können, ohne vorher auszuatmen, können wir nicht empfangen, ohne vorher gegeben zu haben

    ⦁ Derjenige gibt wahrhaft, der in allem sich selber gibt

    ⦁ Alles Leben ist von Gott, demnach soll es ohne Ichsucht, Gier und Sorge weitergegeben werden

    ⦁ Arbeit sollte nicht einfach nur zum Gelderwerb vollzogen werden, sondern zum Dienst am Nächsten, dabei ist es einerlei, ob es sich um manuelle oder geistige Mitarbeit in Wort und Schrift oder um gedankliche, meditative oder spirituelle Hilfe handelt

    ⦁ "Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe." (Kahlil Gibran)

    ⦁ Die größte Wachstumsmöglichkeit erschließt sich uns im Reich des Geistes, denn wir leben in Wirklichkeit in einer geistigen Welt und sind Partner des Geistes des Lebens

    ⦁ Folgende Wandlungen aufgrund des rechten Gebens zeigen sich in unserem Leben:

    1. die Erfüllung des Bewusstseins mit wachsender Ruhe und Gelassenheit, mit Freude, Harmonie und Zufriedenheit
    2. der Wegfall der Angst und Sorge um die Zukunft, sowie die spürbare Besserung des Gesundheitszustandes
    3. das Wachwerden für die Freuden des Lebens, für positive Einfälle und Eingebungen, Inspirationen und Intuitionen
    4. die Zunahme der günstigen Gelegenheiten und unerwarteten Glücksfälle
    5. die stufenweise Abwendung oder Loslösung vom materiellen Denken und Hinwendung zum Leben aus dem Geiste, verbunden mit wachsendem Vertrauen auf die jederzeitige Hilfe von innen und auf das Geborgensein im Lebensganzen
    6. der Zustrom von Mitteln zur Erfüllung von Herzenswünschen und das wachsende Gefühl der Freude am Geben
    7. die weitere Zunahme von Segnungen verschiedenster Art als sichtbares Zeichen lebendiger Partnerschaft mit Gott

    ⦁ Rechtschaffen vor Gott ist unser Denken und Handeln nur, wenn es aus Liebe geschieht, wenn es freudige Hingabe ist ohne Berechnung

    ⦁ Das Reich Gottes ist zwar nicht von dieser Welt, soll aber hier schrittweise verwirklicht werden

    ⦁ Die Goldene Regel ist bereits in den alten indischen Veden vor über 3000 Jahren zu finden und allgegenwärtig im Christentum, im Judentum, bei den Griechen, im Islam, im Hinduismus, im Buddhismus, im Jainismus, im Parsismus, im Konfuzianismus sowie im Taoismus

    ⦁ Tiefer gesehen, sind die Unstimmigkeiten in Leben und Beruf, die sozialen und wirtschaftlichen Unruhen und Krisen nicht eigentlich politisch-wirtschaftlicher, sondern ethisch-geistiger Natur. Das Übel steckt nicht in den Wirtschaftsformen, sondern in den einzelnen Menschen, nicht in den Systemen, sondern in der Gesinnung. Besserung ist daher nicht durch Organisationsveränderungen, sondern nur durch eine Neuordnung von innen her zu erwirken

    ⦁ Die Anwendung der Goldene Regel erweist sich als Mittel zur Herbeiführung echten Einvernehmens und Friedens zwischen den Menschen und Völkern und darüber hinaus als Schlüssel zu leiblicher und seelischer Gesundheit, zum Wohlergehen und Wohlstand für alle

    ⦁ Der Geist der Goldenen Regel ist das voraussetzungslose Tun des Guten, mit der Richtschnur, sich in die Lage des Anderen zu versetzen - es gründet letztlich darauf, dass unser Wille und der göttliche Wille eins werden (sind)

    ⦁ Der Geist des von innen heraus erneuerten Menschen gründet auf dem Willen von Gemeinschaftssinn, dem Seinwollen und sich Hingebenwollen, er wirkt nicht um des Geldes, sondern um des Werkes willen

    ⦁ Besitz verpflichtet, er will zum Segen für alle werden

    ⦁ Jesus spricht: "Wenn ihr Geld habt, leiht es nicht auf Zinsen aus, sondern gebt es dem, von dem ihr es [möglicherweise] nicht zurückerhalten werdet." Er verwirft Geld und andere Güter nicht, sondern nur das angst- und giervolle Hängen daran, als Ausdruck inneren Arm- und Blindseins

    ⦁ Die positive Fassung der Goldenen Regel führt nicht nur zur Sicherung der Würde des Menschen und seines Rechtes auf Freiheit und Gerechtigkeit, Frieden und Wohlergehen, sondern bewirkt durch Einung des Denkens, Wollens und Tuns mit dem göttlichen Willen die Auslösung des Gesetzes des Wachstums und führt so zur Fülle für alle - es ist ein Geist der Einheit

    ⦁ Alle Werke haben Wert, sofern sie dem Leben dienen

    ⦁ Kein Glück im Leben ist vollkommen, ohne das Glück, in irgend etwas ein Gebender zu sein

    ⦁ Liebe ruft Liebe hervor - ein unendliches Wachstum

    ⦁ Die Goldene Regel ist keine Erfindung des Menschen, sondern ein universales Lebensgesetz

    ⦁ In einer nach der Goldenen Regel geordneten Welt ist Krieg unmöglich - alle anderen Gesetze und Verordnungen erweisen sich als überflüssig

    ⦁ Je mehr die Zahl der Menschen wächst, die nach der Goldenen Regel leben, desto mehr werden alle der wahren Religio und Humanitas entgegenstehenden theologischen, politischen, staatlichen, gesellschaftlichen und sonstigen Ungerechtigkeiten und Gegensätzlichkeiten wie von selbst verschwinden

    ⦁ Das bedeutet, dass es den Menschen nicht nur besser geht, sondern dass sie besser werden: zufriedener und glücklicher, wohlwollender und liebevoller, menschlicher und vollkommener. Zugleich wird ihnen ihr Einssein mit dem Nächsten und mit dem Willen und Wesen Gottes bewusst - das gemeinsame Ganze wird als sichere Grundlage eigenen Wohlergehens und Wohlstands erkannt

    ⦁ "Das Wohlergehen jeder menschlichen Arbeitsgemeinschaft wächst, je mehr der Einzelne die anderen an den Erträgnissen seiner Leistung teilhaben lässt und je mehr seine eigenen Bedürfnisse demgemäß durch die Arbeitsleistung der anderen mit befriedigt werden." (Ernest Bader)

    ⦁ "Der Zweck eines Unternehmens liegt nicht zuerst in dem Gewinn, den es abwirft, sondern in den Arbeitsplätzen und in der menschlichen Kameradschaft, die es schafft." "Der Geist der gegenseitige Förderung führt dazu, dass keine Gegensätze entstehen können, weil beide Seiten das Ziel des Wohlergehens aller im Auge haben." (H.W. Steinkraus)

    ⦁ Albert Schweizer nennt diese dem Geist der Goldenen Regel entspringende Achtung der Persönlichkeit jedes Menschen in einem umfassenderen Sinne die "Ehrfurcht vor dem Leben". "Worauf es ankommt, ist allein, dass jeder das, was er kann und besitzt, dazu benutzt, dass es auch den anderen dient, dass es allen Segen bringt."
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 August 2019

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